FSME

Der Erreger der FSME wird vor allem durch Zecken übertragen


FSME ist die Abkürzung für Frühsommer-Meningoenzephalitis und bezeichnet eine Virusinfektion des Zentralnervensystems, die durch Zeckenstiche übertragen wird.

 

 

 

  • Inkubationszeit: Zwischen 7 und 14 Tagen
  • Symptome: Nur bei 30 % der Erkrankten treten überhaupt Symptome auf. Diese sind dann in der Regel grippeähnlich. Bei einigen Erkrankten kommt es auch zu hohem Fieber, Schwindel, Nackensteifheit, Übelkeit und Erbrechen. Die Symptome können oft auch nach der Erkrankung noch anhalten. Bei schweren Verläufen kommt es zu einer Hirnhautentzündung, die auch zu bleibenden Schäden führen kann.
  • Behandlung: Es werden nur die Symptome behandelt.
  • Erreger: Virus (Flavivirus)
  • Infektionsweg: Zeckenstiche

Impfung: FSME wird durch Zecken übertragen und kommt vor allem in Asien und Russland, aber auch in vielen europäischen Ländern vor. Die FSME-Risikogebiete in Deutschland liegen vor allem in den südlichen Bundesländern (Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern). Einen Impfschutz erreicht man über insgesamt drei Impfungen. Nach fünf Jahren ist eine Auffrischung empfohlen. Borreliose ist eine andere Krankheit, die durch Zecken übertragen wird. Sie kann durch den FSME-Impfstoff nicht verhindert werden. Deshalb muss beim Auftreten der entsprechenden Symptome (roter Fleck an der Zeckenstichstelle, der sich nach und nach vergrößert und in der Mitte meist blass gefärbt ist) ein Arzt aufgesucht werden. Mit einer frühzeitigen Antibiotikagabe kann die Borreliose gut behandelt werden.