COVID-19

COVID-19 ist die Abkürzung für „Coronavirus Disease 2019“. Die Atemwegserkrankung wird durch das Coronavirus SARS-CoV-2 verursacht, welches hochansteckend ist.

COVID-19 trat erstmals 2019 in der chinesischen Stadt Wuhan auf. Im Januar 2020 entwickelte es sich in China zur Epidemie und breitete sich schließlich zur weltweiten COVID-19-Pandemie aus. Durch Mutation sind verschiedene Varianten des Coronavirus SARS-CoV-2 entstanden.

Das Virus verbreitet sich hauptsächlich durch den Kontakt von Mensch zu Mensch. Die Infektionen verlaufen von leicht bis tödlich. So kann eine Infektion ohne Symptome bleiben. Sie kann aber auch zu schweren Lungenentzündungen bis hin zu Lungenversagen und dem Tod führen. Auch andere Organe wie das Herz können durch das Virus angegriffen werden. Es können zudem Komplikationen und Folgeerkrankungen auftreten.

Menschen mit Vorerkrankungen und ältere Menschen haben ein besonders hohes Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf. Es können jedoch auch bei Personen ohne bekannte Vorerkrankung und bei jüngeren Menschen schwere Verläufe auftreten.

  • Inkubationszeit: meist fünf bis sechs 6 Tage, sie kann aber auch bis zu vierzehn Tage andauern. Bei der Omikron-Variante kann die Infektionszeit auch bei drei Tagen liegen. 
  • Symptome: Anfangs Fieber, Muskelschmerzen und trockener Husten. Häufig auch allgemeines, schweres Krankheitsgefühl und Rückenschmerzen sowie Magen-Darm-Symptome. Im weiteren Verlauf kann sich eine schwere Atemnot aufgrund einer Infektion der unteren Atemwege bis zur Lungenentzündung entwickeln. Häufig wird auch ein Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinn beobachtet. Ein akuter Verlauf kann bis zu vier Wochen andauern. Nach der akuten Phase der Erkrankung kann es zu Langzeitfolgen kommen (Long Covid). 
  • Behandlung: bisher nur Behandlung der Symptome, z.B. durch Sauerstoffgabe. Es werden jedoch weltweit Wirkstoffe gegen das Virus getestet. In Deutschland steht das Medikament “Paxlovid” kurz vor der Zulassung. Dieses hindert im Frühstadium der Infektion das COVID-19-Virus daran, sich in den Körperzellen zu vermehren und soll so schweren Krankheitsverläufen vorbeugen. Eine Behandlung mit dem Medikament kann jedoch kein Ersatz für eine Impfung sein, welche nach wie vor der beste Schutz vor COVID-19 und der Ausbreitung des Coronavirus ist.
  • Erreger: Virus (Sars-CoV-2)
  • Infektionsweg: Tröpfcheninfektion durch z. B. Husten, Niesen oder Sprechen und durch Aerosole. Auch infizierte Personen ohne Symptome können virushaltige Partikel ausscheiden und sind ansteckend. Eine Ansteckung durch kontaminierte Oberflächen ist nicht ausgeschlossen.

Impfung: Die Impfung gegen das SARS-CoV-2-Virus ist eine der wirksamsten Methoden, um sich und andere vor schweren COVID-19-Erkrankungen zu schützen. Momentan sind in Deutschland fünf Impfstoffe zugelassen. Dabei handelt es sich um zwei mRNA-Impfstoffe, zwei Vektorimpfstoffe und einen sogenannten rekombinanten Proteinimpfstoff.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung gegen COVID-19 für alle Personen ab 12 Jahren. Für Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren wird die Impfung bei Vorerkrankungen oder Kontakt zu Risikogruppen empfohlen. Bei Personen unter 30 Jahren sowie für Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel empfiehlt die STIKO ausschließlich die Impfung mit dem Impfstoff des Herstellers BioNTech/Pfizer. 

Für einen vollständigen Impfschutz sind bei den meisten Impfstoffen eine Grundimmunisierung von zwei Impfdosen im Abstand von mehreren Wochen nötig. Zur Aufrechterhaltung des Impfschutzes empfiehlt die STIKO allen Personen ab 18 Jahren eine Auffrischimpfung (“Booster”) mit einem mRNA-Impfstoff in einem Mindestabstand von drei Monaten.

(Stand: 07.01.2022)

Für aktuelle Informationen verweisen wir gerne auf folgende Websiten:

Aktuelle Informationen zur Schulschließung in Baden-Württemberg gibt es auf der Seite des Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg.

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